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Spielerportraits

Auf dieser Seite werden monatlich Mitglieder der lokalen Schachvereine vorgestellt. Die Idee kam mir beim Surfen im Internet auf den Seiten des Schachbezirks Düsseldorf, die dies ebenfalls vor einigen Jahren angefangen haben und so bereits eine tolle Sammlung von Spielern des gesamten Bezirkes haben.

Wer sich also in den nächsten Monaten hier sehen will, soll einfach zu den Fragen die Antworten formulieren und an mich, den Webmaster, mailen.

2002-04 André Schmitten (SF Erkelenz)
2002-05 Ulrich Koch (Ex-SF Erkelenz)
2002-06 Amir Rezasade (SF Erkelenz)
2002-07 André Kienitz (SF Erkelenz)
2002-08 Dr. Werner Sielschott (SF Erkelenz)
2002-09 Detlef Schott (SF Erkelenz)
2002-10 Axel Schneider (Turm Rurtal)
2002-11 Wilfried Arndt (SF Erkelenz)
2002-12 Heinz Niessen (Ex-SF Erkelenz)
2003-01 Nicolas Vandenbergen (SF Erkelenz)
2003-02 Vlado Bilicic (SF Erkelenz)
2003-06 Hartmut Löw (Ex-SF Erkelenz)
2003-09 Nils Czybik (SF Erkelenz)
2003-10 Heinz Thelen (Rheydter SV)
2003-11 Thomas Schütz (SF Erkelenz)
2003-12 Moritz Schaum (SF Erkelenz)
2004-08 René Kramps (SV Wegberg)
2005-02 Daniel Porten (SF Erkelenz)


Wunsch-Kandidaten für die nächsten Monate:

Markus Gülpen, Wolfgang de Cauter (Heinsberg),
Slobodan Mladenovic (Wegberg), Günther Kochs (Dremmen), ...
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Spielerportrait
April 2002

André Schmitten

Webmaster und Pressewart der Schachfreunde Erkelenz, sowie Ersatzspieler der II. Mannschaft

 


Alter? 30 Jahre

Beruf? Leiter Anwendungsentwicklung bei der Xerox GmbH in Neuss

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz, Mitglied seit 1987


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Mein Opa hat es mir bereits mit ca. 5 Jahren beigebracht auch wenn wir dann manchmal etwas komische Regeln benutzt haben. Ich habe dann etwas später oft gegen meinen Vater und meinen Bruder gespielt. Irgendwann habe ich dann nicht mehr gegen die beiden verloren und suchte neue Gegner. In der Realschule wurde dann im 9. Schuljahr ein Turnier veranstaltet, bei dem ich dann bereits auf Anhieb den 2. Platz belegen konnte. Im Jahr danach wurde ich dann Erster und holte meinen ersten Pokal. Als ich dann auf das Cusanus Gymnasium in Erkelenz ging, gab es dort auch eine Schach-AG, in der einige Spieler auch im Erkelenzer Verein waren. Eigentlich wollte ich da nur mal vorbeischauen und sehen, wie gut die so spielen und bin dann einfach dageblieben.

Was bedeutet Schach für Sie? Es ist Gehirntraining und Hobby zugleich und es macht einfach viel Spass, auch wenn man mal verliert.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? 1988 habe ich zum ersten Mal ein Turnier im Ausland, d.h. in Gent in Belgien mitgespielt. Ich bin mit dem Zug angereist, hatte ja damals noch keinen Führerschein und wohnte 5 Tage in einem kleinen Hotel für 30,- DM pro Nacht. Das war schon alles sehr aufregend, auch wenn ich dann letztendlich im hinteren Drittel des Spielerfeldes gelandet bin.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis? In einem wichtigen Mannschaftskampf der I. Mannschaft gegen Brüggen, stellte ich bereits in einer Eröffnungsfalle nach wenigen Zügen einen Läufer ein. Ich kämpfte mehr als 6 Stunden und verlor dann noch unglücklich die Partie, obwohl ein Remis noch möglich gewesen wäre. Dadurch spielte die Mannschaft 4:4 und mußte dann nochmals gegen Brüggen in einen Stichkampf um den Aufstieg. Den haben wir dann aber gewonnen :-)

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Da ich die furchtbaren langen Partien nicht mehr so sehr mag, spiele ich am liebsten Turniere, die an einem Tag bzw. Abend zu Ende sind. Dazu gehören neben Blitz- auch Schnellschachturniere. 

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein? Ich mag die Leute, die mit mir das gleiche Hobby teilen und die ich teilweise nun schon fast 15 Jahre kenne. Es sind die neuen Mitglieder, die sich jedes Jahr dazugesellen, die Jugendlichen, die von Jahr zu Jahr besser werden und unser Vereinslokal Kirchhofer.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen? In einer schlechteren Stellung mit Zeitnot doch noch die 3- oder 4-zügige Gewinnkombination zu sehen und damit den Gegner vollkommen zu überraschen.

Haben Sie ein schachliches Vorbild? Nein, eigentlich nicht, obwohl es schon toll wäre, wenn ich so gut spielen könnte wie Garry Kasparow.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen? Garry Kasparow, gegen Vlastimil Hort konnte ich schon zweimal eine Simultanpartie spielen

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Irgendwann mal DWZ und/oder ELO größer 2000 (aber ob mir das noch gelingt??!!)

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch? Schach Matt ... :-)


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Spielerportrait
Mai 2002

Ulrich Koch

Ex-Vorsitzender und langjähriger Spieler der Schachfreunde Erkelenz

 


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Alter? 40 Jahre

Beruf? Systemadministrator bei einem Versicherungsmakler in Neuss

Schachverein? Momentan gehöre ich keinem Verein an. Von 1974 bis 1977 war ich Mitglied bei den Schachfreunden Hückelhoven 1932, von 1978 bis in die 90er Jahre bei den Schachfreunden Erkelenz 1959, anschließend ein Jahr bei Turm Rurtal 1932 und zuletzt spielte ich beim SC En passant in Düsseldorf.


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Mit 5 Jahren habe ich Vater und Onkel dabei beobachtet, wie sie mit ernster Miene 32 Püppchen bewegten. So was wollte ich auch können. Also musste, wie bei den meisten Schachspielern, der Großvater her halten, um mir die Regeln zu erklären. Mit 6 Jahren war ich für ihn zu stark und er begleitete mich zum Hückelhovener Schachverein. Mit einer Verzögerung von 7 Jahren trat ich diesem Verein dann bei.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? Da gibt es mehrere Erlebnisse, die mir spontan einfallen.

Neben Einzelerfolgen ist wohl die Bezirksjugendmannschaftsmeisterschaft von 1975 hervorzuheben, die ich mit Hückelhoven errang. Das Eigenartige war, dass wir nur drei Jugendliche hatten, obwohl vier Bretter zu besetzen waren. An den ersten beiden Brettern spielten Eckhardt Opitz und Axel Schneider; sie waren eine Bank. Mir fiel jedes Mal die Aufgabe zu, mindestens einen halben Punkt zu holen. Es war stressig, aber wir haben es geschafft!  Ein anderes Highlight war eine Blindpartie gegen einen Kollegen aus der ersten Erkelenzer Mannschaft. Ich habe zwar knapp durch Zeit verloren, besaß aber neben der Qualität einen zusätzlich Bauern.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis? Durch meine intensiven Schachaktivitäten hat mein Studium sehr stark gelitten.

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Eine ruhige Partie mit einem Freund bei einem guten Rotwein. Auf keinen Fall mehr Mannschaftsmeisterschaften, dafür ist mir der Sonntag zu wichtig. Ich liebe Blitzpartien und auch Blitzturniere. Ansonsten mag ich Analysen, die über Stunden dauern.

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein? In Hückelhoven erinnere ich mich gerne an das Jugendschachtraining, das im Wohnzimmer von Gerhard Aretz stattfand. Im linken Teil seines Wohnzimmerschranks befanden sich Bretter, Figuren und Uhren, und im rechten Teil die Literatur. Auf engstem Raum wurden Vereinspartien, ja sogar Jugendmannschaftskämpfe ausgetragen.

In Erkelenz habe ich mich immer auf den freitags stattfindenden Spielabend gefreut. 20 Uhr bei Kirchhofer bedeutete für mich immer den Beginn des Wochenendes.

In Rurtal fand ich die „Nachbesprechungen“ bei Mannschaftskämpfen toll. Zuerst wurden die gespielten Partien analysiert und anschließend die Siege mit kühlen Bierchen gefeiert.
Und in Düsseldorf ist die hervorragende Betreuung hervorzuheben. Zu einem Kampf gegen Erkrath wollte ich absagen, da ich einen Tag zuvor den Geburtstag meines Schwagers gebührlich feiern wollte. Der zu erwartende Zustand hätte es mir nicht erlaubt, am frühen Sonntag mit dem PKW von Erkelenz bis Düsseldorf zu fahren (ca. 65 km). Die Vorsitzende, Frau Vera Müller, bat mir einen Deal an. Wenn ich spiele, würde sie dafür sorgen, dass ich abgeholt werde. An diesem Sonntag stand um 9.00 Uhr ein Wagen vor meiner Haustür und während der Fahrt wurde mir ein opulentes Frühstück gereicht. Nach zwei Stunden durfte ich mir dann die Innenstadt von Erkrath anschauen, da ich zum einen gewonnen hatte und zum anderen etwas Luft schnuppern musste.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen? Über ein sauber durchgespieltes Endspiel, auch wenn es bedauerlicherweise letztendlich zu einem Remis führen sollte.

Haben Sie ein schachliches Vorbild? Nein. Es gibt allerdings eine literarische Leitfigur. Es ist der deutsche Kurt Richter. Seine Bücher habe ich seit jeher verschlungen. Sie haben den Vorteil, dass man sie wirklich „lesen“ kann. Ein Aufbauen des Schachbretts erübrigt sich.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen? Es müsste ein Spieler mit Charisma sein. Einem solchen bin ich bereits begegnet. Zum 30jährigen Jubiläum der Schachfreunde Erkelenz - ich war zu diesem Zeitpunkt Vorsitzender - habe ich Vlastimil Hort, der zu einem Simultankampf an 44 Bretter eingeladen war, in Köln abgeholt. Die Geschichten, die er mir während der Fahrt erzählte, waren sehr interessant.

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Mein sehnlichster Wunsch ist es, dass Schach in Deutschland die gleiche Bedeutung erhält wie in den Niederlanden oder in Russland.

Fast jeder zehnte Deutsche beherrscht die Regeln, d.h., dass acht Millionen gelegentlich Schach spielen. Andererseits findet das organisierte Schach fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Ich habe vor Jahren die Deutsche Meisterschaft in Bad Neuenahr besucht. Es waren dort höchstens 30 Zuschauer anzutreffen. Es sollte sich etwas an der Darbietungsform des Schachspiels ändern. Hierbei kann die EDV dem Schach eine große Hilfe sein.


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Spielerportrait
Juni 2002

Amir Rezasade

Jugendspieler der Schachfreunde Erkelenz und Spieler der I. Mannschaft

 


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Alter? 17

Beruf? Schüler Cusanus Gymnasium Erkelenz

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Das Schachspielen habe ich in der Schach-AG im CGE gelernt

Was bedeutet Schach für Sie ? Schach ist mein Leben

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? Als ich dieses Jahr NRW-U18 Meister wurde

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis? 1 Stunde zu spät zur Verbandsblitzeinzelmeisterschaft 2002 einzutreffen

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Am liebsten spiele ich unter Freunden im Vereinslokal

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein? Die sympatischen und netten Mitglieder!

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen? Über die Siege

Haben Sie ein schachliches Vorbild? Tigran Vartanovich Petrosian

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen? Bobby Fischer

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Einen GM-Titel zu erringen!

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch?
"Hoffentlich spiele ich nie so schlecht Schach wie Anna Kournikowa Tennis.“


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Spielerportrait
Juli 2002

André Kienitz

Turnierleiter
der Schachfreunde Erkelenz und Spieler der I. Mannschaft

 


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Alter? 25

Beruf? Informatik-Student

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz

Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen? Mein Vater brachte mir das Spiel bei einem Besuch meiner Großeltern bei. Damals war ich ungefähr 8 Jahre alt. Später besuchte ich die Schach-AG des Cusanus-Gymnasiums. Dort waren auch einige Vereinsspieler, so dass ich meinen heutigen Verein kennenlernte ...

Was bedeutet Schach für Sie ?
Schach ist ein schönes Hobby für mich, bei dem ich mich geistig anstrengen kann.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis?
Als Jugendlicher habe ich   häufig an den Bezirks- und Verbandseinzelmeisterschaften teilnehmen können, in der man dann für ein Wochenende bzw. für eine Woche in
einer Jugendherberge untergekommen ist. Diese Veranstaltungen habe ich als Jugendlicher sehr genossen, auch wenn ich manchmal nicht erfolgreich
war.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis? Ich hatte mal eine Partie gegen Michael Gutbier gespielt, in der ich lange Zeit auf Gewinn stand und am Schluss seinen Mattangriff übersehen hatte und die Partie so verlor. Es war der entscheidende Mannschaftskampf der A-Jugend gegen Hochneukirch um die Bezirksmeisterschaft, die wir durch meine Niederlage verloren haben.

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Ich mag am liebsten Turnierpartien.

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein?
Ich mag die Leute in meinem Verein, die ich schon lange kenne. Weiterhin sind die Spielabende, die freitags stattfinden, mir sympathisch.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen?
Wenn ich eine Turnierpartie gegen einen stärkeren Gegner durch gutes Spiel meinerseits gewinnen konnte.

Haben Sie ein schachliches Vorbild?
Eigentlich nicht, obwohl ich Fischer und Aljechin nicht schlecht finde.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen?
Vielleicht Kasparov oder Karpov?

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Ich würde mich gerne mal in einem Open mit starken Spielern gut plazieren.

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch?
Auf eine gute Partie!


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Spielerportrait
August 2002

Dr. Werner Sielschott

Mannschaftsführer und Spieler der II. Mannschaft

 


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Alter? 39

Beruf? Ingenieur

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Wann und wie ich das Schachspielen gelernt habe, weiss ich nicht mehr. Als Schüler habe ich dann in der Schach-AG mitgemacht und bin als Jugendlicher in den Osnabrücker Schachverein eingetreten.

Was bedeutet Schach für Sie ?
Einerseits geistige Beschäftigung, andererseits aber auch Entspannung.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? In den letzten Jahren der Wiederaufstieg der 2. Mannschaft als Tabellenzweiter.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis? Der Verlust einer klar gewonnenen Stellung gegen einen stärkeren Gegner durch ein übersehenes Grundlinienmatt bei gegnerischer Zeitnot.

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Locker mit einem Bier dabei.

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein? Die netten Leute und das Spiellokal.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen?
Über abwechselungsreiche Kämpfe.

Haben Sie ein schachliches Vorbild? Nein, aber ich mag gute Schachlehrbücher (z.B. von Euwe), ohne dass der Verfasser dadurch mein Vorbild wäre.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen? Da habe ich keine Ambitionen.

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Eine DWZ > 2000 ist ein schachliches Ziel, dass ich vermutlich nicht mehr erreichen werde.

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch? Nein.


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Spielerportrait
September 2002

Detlef Schott

1. Vorsitzender und Spieler der I. Mannschaft

 


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Alter? 41

Beruf? Heizungsmonteur

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Mein Interesse für das Schachspiel wurde bei mir im Alter von 12 Jahren geweckt, als ich bei einer Partie zuschauen durfte, die mein Vater gerade spielte. Leider wurde mein Eifer dieses interessante Spiel zu lernen, durch meinen Vater abgeblockt mit der Begründung ich sei noch zu jung.

Was bedeutet Schach für Sie ?
Das Schachspiel ist ein Teil von meinen Lebensgewohnheiten, die ich nicht mehr missen möchte. Dementsprechend sind auch bei mir Termine so gelegt, dass ich an fast jedem Vereinsabend kann.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? 1. Den allerersten Turniererfolg bei den Schachfreunden (Erkelenzer Stadtmeister)
2. Die Partie Schott-Dreis im Mannschafts-Dähne-Pokal (in der 1. Festschrift veröffentl.)
3. Die Jahre als Mannschaftsführer in der ersten Mannschaft, die in guten und schlechten Zeiten immer zusammen gehalten hat.
4. Bei einem Meisterschaftsspiel (die Mannschaft mußte einen Punkt holen) gegen Großenbaum beim Stand von 3-4 ein Damenendspiel mit nur einem Mehrbauern zu gewinnen (7¾ Std. Spielzeit) und damit den Klassenerhalt zu sichern.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis?
In einem Aufstiegsstichkampf der zweiten Mannschaft gegen Wegberg die Dame einzügig einzustellen.

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Ich spiele am liebsten bei Turnieren mit. Dabei spielt es keine Rolle was für ein Turnier es ist. Ansonsten in ruhiger Atmosphäre an den Vereinsabenden.

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein?
1. Die Möglichkeit aktiv mit netten Leuten eine Partie Schach zu spielen und am Vereinsleben teilzunehmen.
2. Die kreative und gute Jugendarbeit.
3. Die Spiele in der ersten Mannschaft.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen?
Über Siege. Vor allem, wenn sie gegen stärkere Spieler waren.

Haben Sie ein schachliches Vorbild? Aaron Nimzowitsch, Gari Kasparow,

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen? Vishy Anand

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Meine Spielstärke zu steigern und endlich in die nächsthöhere DWZ-Klasse zu kommen. Mehr Zeit für das Spiel zu haben. Und den Aufstieg mit der Mannschaft in die Verbandsliga zu schaffen

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch? Nein.


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Spielerportrait
Oktober 2002

Axel Schneider

1. Vorsitzender und Spieler der I. Mannschaft in Turm Rurtal

 


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Alter? 43

Beruf? Anwendungsentwickler

Schachverein? Turm Rurtal


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Meine Eltern spielten beide Schach - kein Wunder, dass ich schon früh die Regeln lernte. Zu spielen begann ich aber erst mit neun Jahren: In der Schach-AG des Gymnasiums und bei den Schachfreunden Hückelhoven.

Was bedeutet Schach für Sie ?
Spiel, Sport, Kunst - mal so, mal so.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? Ich habe viele schöne Schacherlebnisse, z.B. als mir 1983 - während meiner Bonner Zeit - ein kleiner, unscheinbarer älterer Herr als Salo Flohr (einer der besten Schachspieler in den 30-er Jahren) vorgestellt wurde und ich anschließend mit ihm blitzen durfte.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis?
Natürlich habe ich auch unangenehme Erinnerungen, z.B. als ich als 12-jähriger einen wesentlich besseren Spieler überspielt hatte, dann aber auf Zuruf eines "erfahrenen" Schachspielers der dritten Mannschaft einen Zug machte, der die Partie einstellte.


Wie spielen Sie am liebsten Schach?
Mal so , mal so - siehe oben. Als Spiel: In einer Kneipe mit Musik, Zigarette, Bier und gleichgesinnten Freunden. Als Sport sowohl mit einer Mannschaft als auch alleine in ruhiger, angespannter Schachatmosphäre. Als Kunst am liebsten mit einer Gruppe, die durch ihr Brain-Storming das Lösen einer Studie ermöglicht.

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein? Das sich immer wieder jemand findet, der die Fahne hochhält.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen?
Kommt drauf an - siehe oben. Im Spiel in der Kneipe, wenn man darüber lästern darf, dass sich mal wieder ein Freund besonders blöd angestellt hat. Im Wettkampf, wenn eine riskante, nur nach Gefühl einzuschätzende Kombination geklappt hat. Bei einer
Studie über die logische Schönheit der Lösung.


Haben Sie ein schachliches Vorbild?
Als Kind habe ich Hannak's Lasker-Biographie gelesen. Damit ist wohl alles gesagt, oder?!

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen? Blöde Frage! Grundsätzlich ziehe ich interessante Nichtschachspieler uninteressanten Schachspielern vor.

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche?
Gegen einen stärkeren Gegner eine Partie "aus einem Guss" zu spielen.

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch? Mit Anstand verlieren zu können ist wichtiger als den Gegner Matt zu setzen.


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Spielerportrait
November 2002

Wilfried Arndt

Spieler der 2. Mannschaft

 


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Alter? im 60. Lebensjahr

Beruf? Sparkassenbetriebswirt

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Durch meinen Onkel. Ich war ca. 10 Jahre alt. Für jede gegen ihn gewonnene Partie sollte ich 10Pf. erhalten. Da ich in dem Alter finanziell sehr klamm war, war dies der Ansporn zum Schachspiel.

Was bedeutet Schach für Sie ?
Schach ist ein spannendes, abwechslungsreiches und immer wieder neues Spiel. Schach ist Sport und oft geistig und/oder auch körperlich anstrengend. Schach ist pädagogisch wichtig und formt vor allem junge Menschen, die früh lernen, mit Sieg und Niederlage umzugehen; beides ist nicht immer leicht. Schach ist eine Herausforderung, der man sich nicht entziehen kann, wenn man sich einmal ausgiebig damit befasst hat.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? Ich hatte viele schöne Schacherlebnisse. Die schönsten waren natürlich gewonnene Partien gegen favorisierte Spieler. Dabei erinnere ich mich gerne an eine lange zurückliegende Partie gegen Herrn Thelen, Leiter der Schach-AG am Erkelenzer Gymnasium und Mitglied der 1. Mannschaft beim Rheydter SV, dem ich bei einer Meisterschaft eine bittere Niederlage -man kann auch sagen eine Lektion- erteilen konnte, nachdem er mir -leider sehr unpädagogisch- zuvor seine Überheblichkeit sehr deutlich zeigte. Sowas baut natürlich auf! Unvergesslich für mich auch ein Sieg gegen Unzicker zu seinen besten Zeiten in einem Simultankampf in Erkelenz.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis?
Unangenehme Spiele sind für mich meistens selbst verschuldete Verlustpartien, die ich möglichst schnell verdränge um den Blick nach vorne nicht zu verbauen, aber immer mit der festen Absicht, dass dies nicht noch mal passiert, was mir trotzdem nicht immer gelingt.


Wie spielen Sie am liebsten Schach? Ich spiele gerne Partien, in denen ich experimentieren kann -natürlich nicht während einer Meisterschaft- und nicht den Zwängen der Theorie gehorchen muss. Dabei kann es auch gerne mal lustig zur Sache gehen. Ansonsten spiele ich gerne Blitzpartien. Besonders gegen Schotti!

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein?
Einen gut arbeitenden Vorstand, unser Vereinslokal mit den Wirtsleuten und den guten -fast familiären- Umgang der Schachspieler miteinander.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen?
Was nicht oft gelingt sind Mattkombinationen, die den Gegner überraschen. Solche Ereignisse lassen das Schachherz schon mal höher schlagen.

Haben Sie ein schachliches Vorbild?

Schachliche Vorbilder habe ich keine, da ich -bisher leider ohne Erfolg- immer versucht habe, der Schachwelt meine Spielart als die "Beste" zu verkaufen. Dennoch fand ich die Spielweise von Bobby Fischer, zu der Zeit als er Weltmeister wurde, sehr faszinierend. Menschlich gesehen hat er mich später jedoch enttäuscht.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen?
keinem

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche?
Ich hätte mir mehr Zeit gewünscht, um mich intensiver mit der Schach-Theorie zu befassen, die leider nicht zu meinen Stärken zählt.

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch? Eigentlich nicht, aber man sollte nie "nie" sagen und immer optimistisch sein.


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Spielerportrait
Dezember 2002

Heinz Niessen

ehemaliger und langjähriger Spieler der 3. Mannschaft, sowie Presse- und Sportfachwart


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Alter? 63

Beruf? Pensionär

Schachverein? keinen !!!


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Als es für eine Werbung der Fernsehzeitung "GONG" einen Schneider-Schachcomputer gab, habe ich das kaum geglaubt, da ich annahm, dass ein solcher Computer unwahrscheinllich teuer sei. Eine Werbung war schnell gemacht und ich hatte nach 6 Wochen das erste Mal in meinem Leben mit Schach zu tun. Zuerst habe ich den Computer gegen sich selbst spielen lassen und somit eigentlich die Grundbegriffe des Schachspiels erlernt. Doch schnell hatten wir, mein Sohn Christian und ich auch die 8. Stufe des Schachcomputers überlistet. Nun konnten wir schachspielen ... glaubten wir jedenfalls damals.

Was bedeutet Schach für Sie ?
Schnell hatte ich erkannt, dass Schach für mich als angehender Opa eigentlich das richtige Gehirnjogging bedeuten könnte. Hatte mir jedoch nicht vorgestellt, dass es so viele Möglichkeiten im Schach gibt, dass mein Wissen fast so gut wie nichts zählte. Dies hat man mir im Verein, federführend der Schachkollege André Schmitten auch sehr deutlich zur Kenntnis gebracht. Nicht "NUR" er, sondern auch Schachspieler wie die Herren Buyel, Dornick, Wöltke, Koch u.s.w. Also musste ein neuer Schachcomputer her. So kaufte ich meinen ersten "Mephisto" Mobil mit dem damals sehr starken Modul "Rebell 5.0". Dieses habe ich auch bis heute nie in der ersten Stufe schlagen können, dann schon eher die Billigcomputer von Aldi oder Lidl.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? Als ich es endlich geschafft hatte im Verein meine Idee durchzusetzen auf der Frühjahrskirmes einen Info- bzw. Präsentationsstand in den Arkaden des alten Rathauses durchzuführen. Wobei Uli Koch und Detlef Schott eigentlich die waren, die diese Idee gleich mitgetragen haben.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis?
Als ich und mein Sohn glaubten, wir könnten nach der Anschaffung des Mephistos Schach spielen, erlebten wir wie man mich z.Bsp. durch den verstorbenen Kollegen "Dornick" in mehreren Partien gezeigt bekam, dass wir auch jetzt noch keine Mannschaftsspieler waren. Auch erinnere ich mich daran, dass Herr Wöltke meinen Sohn fragte: "Und, kannst Du auch schon Schach spielen?"

Auf die Antwort meines Sohnes: "Ja, ich habe das gerade mit einem Computer und meinem Vater gelernt", sagte Herr Wöltke: "Dann brauch´ ich mit Dir ja gar nicht erst zu spielen". Daraufhin sind wir sofort nach Hause gegangen. In den Verein bin ich dann erst ein halbes Jahr später eingetreten, so frustriert war ich.

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Am liebsten spiele ich Schach wenn es nicht so ernst genommen wird, man noch ein bisschen flachsen kann, gemütlich ein Bier dabei trinken darf, weil es ja um nichts geht. Wobei es aber auch Leute gibt - und ich möchte keinen angucken - für die "JEDES" Schachspiel nur mit einem Sieg interessant ist.

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein?
Was MOCHTE ich an meinem Schachverein! Dass es in dem Verein auch lustige aufgeschlossene Schachspieler gab und nicht nur so verknöcherte,verbiesterte Schachspieler.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen?
Wenn es mir gelingt einem Gegner durch einen Bluff das Spiel, welches er eigentlich schon in der Tasche hatte, doch noch abzunehmen.

Haben Sie ein schachliches Vorbild?
  Eigentlich nicht. Die eigenen Vereinsspieler sind als Vorbild schon sehr schwer.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen?
Da kann ich nur antworten: "Kasparow und Karpow". Wobei mir die Begegnung mit Vlastimil Hort eigentlich die schönste war, weil er genau den Typ von Schachspieler verkörpert,wie ich eigentlich selber bin. Nur mit dem Können haperts bei mir gewaltig.

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche?
Ja dazu kann ich im Moment nur sagen, dass ich im Begriff bin in meinem Urlaubsdomizil oder auch 2. Wohnsitz demnächst, also nächstes Jahr, versuchen will, eine lose Schachgemeinschaft zu gründen. Es gibt tausende Urlauber bzw. Rentner/innen, die vielleicht früher einmal Schach gespielt haben und nun eventuell in Ihrem Urlaubsort gerne ab und zu mal wieder mit anderen Menschen spielen möchten. Aber "NUR" unter gemütlichen Bedingungen!

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch? Spielst Du Schach? Regelmässig? Bleibt Dein Gehirn auch immer tätig.


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Spielerportrait
Januar 2003

Nicolas Vandenbergen

Spieler der 1. Mannschaft


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Alter? 15

Beruf? Schüler

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Meine Mutter hat es mir beigebracht, als ich acht war. Dann habe ich einen Schachcomputer zu Weihnachten bekommen und mich langsam durch dessen leichtere Spielstufen gearbeitet. Schließlich hat mich ein Freund mit in den Verein zum Jugendtraining genommen, und es hat mir gefallen.

Was bedeutet Schach für Sie ?
Eine schöne Freizeitbeschäftigung, die mittlerweile einen recht hohen Stellenwert in meinem Leben hat.
 

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? Die U14-Verbandsmeisterschaft Anfang 2000. Aus heiterem Himmel wurde ich ungeschlagen Dritter – umzingelt von Leuten, die über 500 DWZ-Punkte mehr hatten als ich.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis?
Da fällt mir viel ein...aber am schlimmsten war die 2. Runde des letzten Blitz-Grand-Prix. Ich patzte gar fürchterlich und landete auf dem vorletzten Platz. Dabei endete ich in der Gesamtwertung als Zweiter – so absurd war mein Ziel, das Turnier zu gewinnen, also gar nicht.

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Auf Angriff gegen den König meines Gegners! Im Ernst: Die Spielbedingungen sind mir nicht besonders wichtig. Das einzige, was ich wirklich hasse, ist Zigarettenrauch im Turniersaal. 

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein? Dass er nun mal der einzige vernünftige Verein in vernünftiger Entfernung von zu Hause ist.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen? Über eine Partie, die ich durch eigenes Können gewonnen habe, ohne dass mein Gegner eine gewonnene Stellung in den Schornstein bläst. Leider tritt meist letzterer Fall ein.

Haben Sie ein schachliches Vorbild? Michail Tal, weil der einen coolen Spielstil hatte.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen? Vassili Ivantschuk, einfach um zu sehen, was Schachfanatiker eigentlich für Menschen sind.  

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Einen FM-Titel, aber der ist in letzter Zeit in weite Ferne gerückt.

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch? Der Unterschied zwischen einem Menschen und einer Maus: Der Mensch entwickelt Atombomben – die Maus würde nicht im Traum auf die Idee kommen, eine Mausefalle zu bauen.


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Spielerportrait
Februar 2003

Vlado Bilicic

Ehrenvorsitzender


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Alter? 58

Beruf? Senior Design Engineer

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Noch als Kind, ca. 11 Jahre, habe ich im Dorf Schachspielen gelernt. Wir waren drei gleichaltrige und gleichstarke Jungs, die regelmäßig Schach gespielt haben.

Was bedeutet Schach für Sie ?
Ab und zu eine Ablenkung, oder abschalten vom täglichen Stress.

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? Schwer zu sagen, das Gedächnis lässt nach.

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis?
Siehe oben.

Wie spielen Sie am liebsten Schach? Ohne Zeitmessung.

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein? Dass es noch ein paar alte Kumpel gibt, mit denen man sich auch unterhalten kann. Die Vereinskneipe ist auch gut.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen? Wenn ich keine größeren Fehler mache.

Haben Sie ein schachliches Vorbild? Schwer zu sagen, früher waren es Mihail Talj, Bobi Fischer und jetzt Kasparow.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen? Kasparow.

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Im Moment keine.

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch? Leben und leben lassen.


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Spielerportrait
Juni 2003

Hartmut Löw

langjähriger Kassierer


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Alter? 48

Beruf? Datenverarbeitungskaufmann und Anwendungsentwickler

Schachverein? 1981- 1999, Schachfreunde Erkelenz;
jetzt VdSF Stadtverwaltung und Stadtwerke Bonn seit 2000


Wie sind Sie zum Schachspielen gekommen?
Als Schüler der 5. Klasse der Realschule Kiel Pries erhielt ich die Sondererlaubnis in der Schach AG für Schüler ab der 7. Klasse mitzuspielen.

Was bedeutet Schach für Sie ?
Entspannung, gute Laune, Wettkampf

Was war Ihr schönsten Schacherlebnis? Immer wieder mal einen Favoriten zu zanken!

Was war Ihr unangenehmstes Schacherlebnis?
Nicht wirklich - vielleicht als ich als Favorit der B-Stadtmeisterschaft in Erkelenz nur Zweiter wurde.

Wie spielen Sie am liebsten Schach?
In netter Atmosphäre bei einem guten Bier.

Was mögen Sie an Ihrem Schachverein? Am Bonner, dass es ihn gibt und er für mich ohne Auto erreichbar ist.
In Erkelenz habe ich mich immer wohlgefühlt! - Viele kennen mich ja noch.

Worüber können Sie sich beim Schach so richtig freuen?
Eine verlorene Partie noch zu gewinnen.

Haben Sie ein schachliches Vorbild? Sorry, dafür habe ich mich nie interessiert.

Welchem Großmeister würden Sie gerne begegnen?
Daran habe ich keinerlei Interesse.

Einer Ihrer größten (schachlichen) Wünsche? Meine "Spielstärke" zu halten oder noch ein wenig verbessern, ohne dass Schach zur "Arbeit" wird.

Haben Sie ein Motto oder einen Lieblingsspruch?
Ich habe eine philosophische Grundhaltung und die hilft mir in allen Lebenslagen.

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Spielerportrait
September 2003

Nils Czybik

Jugendspieler und Spieler der II. Mannschaft


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Alter? 12

Beruf? Schüler

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie bist DU zum Schachspielen gekommen?

Mein Vater und mein Opa haben mir das mit vier Jahren beigebracht. Mit 5 Jahren habe ich dann in Heinsberg auf dem Stadtfest gegen Wolfgang de Cauter aus Heinsberg simultan gespielt und er hat dann vorgeschlagen, dass ich in einen Verein gehen solle. Dort spiele ich allerdings erst seit 1 1/2 Jahren aktiv Schach.

Was bedeutet Schach für DICH ?
ALLES

Was war DEIN schönsten Schacherlebnis?
Das waren die beiden letzten Tuniere, bei denen ich jeweils 200 DWZ-Punkte dazugewonnen habe.

Was war DEIN unangenehmstes Schacherlebnis?

Ich habe letztes Jahr in der Vorrunde zur Bezirks-Einzelmeisterschaft gegen einen gespielt, der meinte er hätte mich mattgesetzt. Allerdings hat er dann die Uhr gedrückt und ich sagte: "Das ist kein Matt" und schlug seine Dame. Die nahm er sich dann wieder und ich habe dies auch noch zugelassen. Er hat auf meine Uhr gedrückt und den Zug zurückgenommen. Ich habe das nicht reklamiert und weitergespielt und die Partie noch in den Sand gesetzt :-(
Und das Pech war dann, dass ich mich dadurch nicht qualifiziert hatte aber zum Glück ist dann einer nicht zur Bezirksendrunde gefahren, so dass ich dann doch noch teilnehmen konnte. Später bin ich dann sogar noch bis in die NRW-Endrunde gekommen ;-)

Wie spielst DU am liebsten Schach?
Ich spiele am liebsten wenn es ruhig ist, denn wenn es laut ist, ist dies gerade in langen Partien sehr unangenehm. Im Blitzen hingegen ist mir das egal.

Was magst DU an DEINEM Schachverein?
Amir und Mohammed sind gut, da sie sich auch mal mit uns hinsetzen und dann alleine trainieren.

Worüber kannst DU DICH beim Schach so richtig freuen?

Immer wenn ich eine hart-erkämpfte Partie gewinne.

Hast DU ein schachliches Vorbild?
Ja, Karpov und Tal

Welchem Großmeister würdest DU gerne begegnen?

Ich würde gerne Bobby Fischer einmal begegnen und selbstverständlich natürlich Karpov.

Einer DEINER größten (schachlichen) Wünsche?
Ich will einmal bis zur Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft kommen.

Hast DU ein Motto oder einen Lieblingsspruch?

Angriff ist die beste Verteidigung ;-)

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Spielerportrait
Oktober 2003

Heinz Thelen

Ersatzspieler der I.  Mannschaft Rheydter SV
und "Trainer" der
Schach-AG am
Cusanus-Gymnasium


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Alter? 58

Beruf? Studiendirektor am Cusanus-Gymnasium Erkelenz

Schachverein? Rheydter SV


Wie sind SIE zum Schachspielen gekommen?

Mein Vater hat es mir beigebracht. Ich fand es aber erst gut, als ich sah, dass es Bücher darüber gab. So war Martin Beheim-Schwarzbachs "Knaurs Schachbuch" meine Bibel. Dann auch Dufresne-Kieses. Ich abonnierte dann die "Deutsche Schachzeitung" und kaufte Richter/Teschner "Der kleine Bilguer". Im Sommer 1960 ging ich dann in den Rheydter Schachverein.

Was bedeutet Schach für SIE ?
Schach hat für mich sehr an Faszination verloren. Es gibt heute zu viel Literatur, zu viele Turniere. Die großen Persönlichkeiten fehlen.

Was war IHR schönsten Schacherlebnis?
Ich war auf den Gewinn der Rheydter Stadtmeisterschaft 1965 sehr stolz. Meine schönste Partie war der Sieg 1979 über Stefan Bücker, abgedruckt in Schach Magazin 64. Stolz bin ich auch auf meine Remispartie mit Schwarz gegen den finnischen Großmeister Westerinen.

Was war IHR unangenehmstes Schacherlebnis?

Es passierte mir gleich in meiner dritten Partie in der ersten Mannschaft des Rheydter SV, vielleicht so 1962. Es war ein Stichkampf, und nur noch meine Partie lief. Ich hatte eine Figur mehr in allerdings nicht ganz übersichtlicher Stellung. Alle Vereinskameraden   und auch die Gegner standen um mein Brett. Plötzlich überschritt ich die Zeit. Ich wußte nicht, dass man nach vierstündigem Spiel nur noch eine Stunde für 20 Züge hatte. Kein Mannschaftskamerad machte mich auf die Zeitnot aufmerksam.

Wie spielen SIE am liebsten Schach?

Zu Hause, am Schreibtisch. Ich habe eine wirklich große Schachbuchsammlung und bin von alten Turnieren begeistert, so z.B. Semmering 1926 oder Karlsbad 1929.

Was mögen SIE an IHREM Schachverein?
Der Rheydter SV war früher ein sehr vornehmer Verein mit viel Stil und Kameradschaft. Das ging verloren, als es uns gelang, in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Jetzt wurden Spieler von auswärts engagiert, und es begannen Hahnenkämpfe in der Mannschaft. Es gab plötzlich Mobbing. Seitdem fühle ich mich in meinem Verein nicht mehr so wohl. Er ist, wie ein ehemaliger Vorsitzender auf einer Jahreshauptversammlung richtig sagte, ein Verein "ohne den rechten Geist".

Worüber können SIE SICH beim Schach so richtig freuen?

Heute am meisten über eine schöne Studie (z.B. von Birnow) oder über ein rätselhaftes Problem (z.B. von Fritz Giegold).

Haben SIE ein schachliches Vorbild?
Ich bin ein großer Verehrer von Rubinstein, dem "Spizona des Schachspiels". Spielerisch wie auch charakterlich imponieren mir Keres und Kurt Richter. Wie aller anderen bewundere ich auch Bobby Fischer.

Welchem Großmeister würden SIE DU gerne begegnen?

Ohne Zweifel Dr. Robert Hübner, dessen schachhistorische Arbeiten gar nicht hoch genug geschätzt werden können. Er hat auch einen kritischen Geist, der sich in keiner Hinsicht etwas vormachen lässt. Er kritisiert auch Spieler, von denen ich noch in unkritischer Erfurcht verharre, Lasker und Dr. Tartakower z.B.

Einer IHRER größten (schachlichen) Wünsche?
Ich möchte einmal Collijns Lärobok kaufen können.

Haben SIE ein Motto oder einen Lieblingsspruch?

Ich bin ein Pessimist. In seinen Tagebüchern "Siebzig verweht 5" sagt Ernst Jünger irgendwo: "Wir leben in einer Hölle namens Zeit. Vorher war es besser, nachher wird es besser sein, zumindest schmerzlos, das ist sicher." - Dieser Satz des berühmten Schriftstellers gefällt mir sehr.

Sonstiges:
Ich kann mich aber trotzdem über vieles freuen, z.B. auch über Kontakte aller Art.

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Spielerportrait
November 2003

Thomas Schütz

Jugendspieler und Spieler der II. Mannschaft


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Alter? 13

Beruf? Schüler

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie bist DU zum Schachspielen gekommen?

Mein Vater brachte mir das Schachspielen im Alter von 6 Jahren bei, während wir auf einer Fähre waren.

Was bedeutet Schach für DICH ?
Schach ist für mich ein Hobby bei dem man sehr gut abschalten kann.

Was war DEIN schönsten Schacherlebnis?
Als ich letztes Jahr in die Endrunde der Bezirkseinzelmeisterschaft gekommen bin.

Was war DEIN unangenehmstes Schacherlebnis?

-

Wie spielst DU am liebsten Schach?
Ich spiele am liebsten lange Partien in der zweiten Mannschaft und bei der BEM und Blitzschach.

Was magst DU an DEINEM Schachverein?
Ich mag unseren Schachverein, weil es wenig Ärger gibt, wenn man mal etwas schlechter spielt.

Worüber kannst DU DICH beim Schach so richtig freuen?

Über Siege und Remis gegen gute Spieler.

Hast DU ein schachliches Vorbild?
Ja, BOBBY FISCHER

Welchem Großmeister würdest DU gerne begegnen?

Bobby Fischer und Gary Kasparov

Einer DEINER größten (schachlichen) Wünsche?
NRW-Meister zu werden.

Hast DU ein Motto oder einen Lieblingsspruch?

-

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Spielerportrait
Dezember 2003

Moritz Schaum

Spieler der I. Mannschaft und Jugendwart


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Alter? 24

Beruf? Student

Schachverein? Schachfreunde Erkelenz


Wie bist DU zum Schachspielen gekommen?

Mein Vater hat mir die Grundlagen beigebracht, nach einiger Zeit konnte ich ihn schlagen und habe mir einen stärkeren Gegener gesucht. Der war dann zufällig im Schachverein und hat mich irgendwann mit zum Jugendtraining genommen. Schöne Grüße an SF Bagusche !

Was bedeutet Schach für DICH ?

Ich mag den friedlichen Kampf auf dem Brett und die geistige Auseinandersetzung mit anderen Spielern, besonders aber, daß sich im Schach so etwas wie „richtige“ Varianten finden lassen, und Zufall nur auf psychologischer Ebene mitspielt.

Was war DEIN schönsten Schacherlebnis?
Das mit Abstand schönste Schacherlebnis ist für mich mein Sieg im Megens-Cup 1991. Unser damaliger Vorsitzender Uli Koch hat einen Tag seiner Freizeit geopfert und ist mit mir nach Straelen gefahren. Ich war gerade ein Jahr im Verein, bin ungeschlagen Erster geworden und habe als Preis einen Photoapparat gewonnen. Danke Uli !

Was war DEIN unangenehmstes Schacherlebnis?

Besonders unangenehm war mir eine Niederlage in der dritten Mannschaft. Ich hatte meinen Gegner komplett überspielt, wollte ihm triumphierend den Gnadenstoß versetzen und stellte einzügig eine Figur ein.

Wie spielst DU am liebsten Schach?
Ich spiele am liebsten Blitzpartien. Ich mag es, wenn auf dem Brett etwas passiert und man in komplizierten Stellungen den richtigen Zug finden muß. Für dieses langwierige Überlegen und Analysieren fehlt mir das Sitzfleisch und wenn auf dem Brett nur in größeren Abständen etwas geschieht, wird die Partie oft langweilig
.

Was magst DU an DEINEM Schachverein?
Wir haben in unserem Verein eine gesunde Mischung aus Alt und Jung, die Vorstandsarbeit stimmt, das Vereinslokal ist super und viele Schachfreunde sind mir im Laufe der Jahre zu Freunden geworden.

Worüber kannst DU DICH beim Schach so richtig freuen?

Ich freue mich immer, wenn ich einen stärkeren Gegner mit einem Angriff vom Brett fegen kann und die ganze Angelegenheit ohne längeres Überlegen über die Bühne geht. Leider passiert das nicht allzu oft, aber es ist auch immer wieder schön gegen den Skandinavier von Axel zu gewinnen oder ab und an einen der beiden Rezasades zu schlagen.

Hast DU ein schachliches Vorbild?
Mir gefällt die Spielweise von Karpow, ein richtiges Vorbild ist er für mich aber nicht.

Welchem Großmeister würdest DU gerne begegnen?
Gute Schachspieler müssen nicht unbedingt interessante Menschen sein.

Einer DEINER größten (schachlichen) Wünsche?
Ich würde in den nächsten Jahren gerne DWZ 2000 erreichen und mit der 1.Mannschaft in die Verbandsliga aufsteigen.

Hast DU ein Motto oder einen Lieblingsspruch?
„Man lispelt mit dem Mündchen,
man knixt und geht hinaus
und löscht das alte Sündchen
mit einem neuen aus.“ (Nietzsche)

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Spielerportrait
August 2004


René Kramps

Spieler der I. Mannschaft von SV Wegberg


Bild kommt noch ...

Alter? 41

Beruf? Devisenhändler

Schachverein? SV Wegberg
vorher: Caissa Hagen 72, SC Hagen 75, TSV Hagen 1860, Königsspringer Iserlohn, Hagener Schachgesellschaft, SV Neheim, SC Baumberg, Rheydter SV, SV Wickede


Wie bist DU zum Schachspielen gekommen?

Wahr: 1972 im Schullandheim lernte ich von einem Klassenkameraden die Feinheiten des Schäfermatts in allen Variationen kennen. Natürlich war ich es, der immer wieder auf f7, aber auch auf f2 mattgesetzt wurde!
Falsch: Schon als 10-jähriger verfolgte ich die WM zwischen Fischer und Spasski 1972 und spielte die in der Tageszeitung abgedruckten
Partien täglich nach.

Was bedeutet Schach für DICH ?
Die Illusion auch auf meine alten Tage immer noch nicht ausgelernt zu haben.

Was war DEIN schönsten Schacherlebnis?
Das mit Abstand schönste Erlebnis war 1978 ein Sieg gegen Viktor den Schrecklichen im Simultan. Kortschnoi war in der Vorbereitung zum WM-Kampf gegen Karpow, und für mich mit 15 Jahren war es schon eine tolle Sache überhaupt gegen ihn spielen zu dürfen.

Was war DEIN unangenehmstes Schacherlebnis?
1979 spielte ich die Paris Open mit und verschlief nach einem Traumstart von 3,5/4 die 5.Runde gegen den späteren Turniersieger, den israelischen GM Zukerman!

Wie spielst DU am liebsten Schach?
Ausgefallene Eröffnungen, am liebsten Varianten, die vor 100 Jahren populär waren.

Was magst DU an DEINEM Schachverein?
Ich bin noch zu neu in Wegberg im Verein, obwohl ich schon seit 10 Jahren in Wegberg wohne. Auffallend ist auf jeden Fall, dass wir beide gleich alt sind und schon allein deshalb gut zueinander passen.

Worüber kannst DU DICH beim Schach so richtig freuen?

Wenn ein Gegner nach einer verlorenen Partie mich richtig beschimpft, in etwa so: Du bist ein erbärmlicher Glückspieler, ich stand ja die ganze Zeit besser, ich hätte nur ...! In der Analyse stellt sich dann leider heraus, dass  auch seine Stellungseinschätzung zu wünschen übrig ließ und er verkniffen einsehen muss, dass vielleicht doch der bessere gewonnen hat.

Hast DU ein schachliches Vorbild?
...

Welchem Großmeister würdest DU gerne begegnen?

Wenn die Begegnung am Schachbrett stattfände natürlich Bobby Fischer.

Einer DEINER größten (schachlichen) Wünsche?
Die Zeit zu finden, mal wieder ein richtig schönes Open im Ausland mitzuspielen.

Hast DU ein Motto oder einen Lieblingsspruch?
Man trifft sich immer zweimal im Leben, auch beim Schach ... (deshalb beim ersten Mal schön nett sein!)

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Spielerportrait
Februar 2005


Daniel Porten

Spieler der I. Mannschaft


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Alter? 26

Beruf? Fachinformatiker

Schachverein?  Schachfreunde Erkelenz


Wie bist DU zum Schachspielen gekommen?

Mein Onkel hat es mir beigebracht. Dann hab ich öfter mal mit Moritz gespielt. Irgendwann ist er dann bei den Schachfreunden eingetreten und ein Jahr später bin ich ihm gefolgt.

Was bedeutet Schach für DICH ?

Das ist verschieden. Im Internet ein paar Partien zu blitzen kann sehr entspannend sein. Bei Mannschaftskämpfen steht dann aber für mich Spaß, Erfolg und die geistige Herausforderung an erster Stelle.

Was war DEIN schönsten Schacherlebnis?
Hm, das war bei einem meiner ersten Mannschaftsspiele. In der 3. Mannschaft war ich Ersatzspieler und der damalige Mannschaftsführer Hubert Görtz hatte mich dann auch mal bei einem Heimspiel eingesetzt. Ich habe meinen Gegner, nachdem ich zwei Türme und eine Figur geopfert hatte, im 17. Zug mit einem Doppelschach Matt gesetzt. Alle standen um mich rum und schauten aufs Brett, das alles war neu für mich und ich war extrem nervös. Ich traute mich gar nicht, den Mattzug zu ziehen, weil ich mir so unsicher war. Als ich es dann aber endlich doch tat, fiel die Last von mir ab und jeder gratulierte mir. Dieses Spiel werde ich wohl nie vergessen.
Generell kann ich noch sagen, dass vielleicht die ganze Schachzeit als Jugendlicher das "schönste Schacherlebnis" war. Die gemeinsam bestrittenen Kämpfe mit der Erkelenzer Schachjugend waren einfach großartig.

Was war DEIN unangenehmstes Schacherlebnis?

In meinem letzten Jahr in der Jugendmannschaft spielte ich in einem Mannschaftskampf gegen Ratingen(?) an Brett 1. Nach 18 Zügen stand ich vorteilhaft und mein Gegner hatte bis zur Zeitkontrolle (noch 22 Züge) noch 16 Minuten Bedenkzeit. Beste Voraussetzungen also, um die Partie zu
gewinnen. Ich spielte aber auf einmal selber recht schnell und machte einige Fehler. Mein Gegner machte in seinen letzten Sekunden den 40. Zug und stand klar auf Gewinn. Ich war verdammt sauer, weil ich so dumm gespielt habe und die Mannschaft dadurch verloren hat.


Wie spielst DU am liebsten Schach?
Ich habe immer Blitzpartien den langen Partien vorgezogen.

Was magst DU an DEINEM Schachverein?
Die Geselligkeit und den Zusammenhalt. Damals in der Jugend oder heute in der ersten Mannschaft. Ein gemeinsam erreichter Aufstieg macht mir mehr
Spaß als ein errungener Titel als Einzelspieler.
Ach ja, die Brühwurst mit Pommes bei Kirchhofer sollte man auch erwähnen. Köstlich!

Worüber kannst DU DICH beim Schach so richtig freuen?

Wenn man es schafft, eine Partie noch zum Besseren zu drehen.

Hast DU ein schachliches Vorbild?
Nein. Wozu sollte das gut sein?

Welchem Großmeister würdest DU gerne begegnen?

Gegen Kasparov zu blitzen wäre sicher mal lustig.

Einer DEINER größten (schachlichen) Wünsche?
Hm, ich möchte (sollte) vielleicht mal ne vernünftige Eröffnung lernen.

Hast DU ein Motto oder einen Lieblingsspruch?
"Galilei ist tot,
Newton ist tot,
Einstein ist tot,
und mir ist auch schon ganz schlecht."
 

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Alter?

Beruf?

Schachverein?


Wie bist DU zum Schachspielen gekommen?

...

Was bedeutet Schach für DICH ?

...

Was war DEIN schönsten Schacherlebnis?
...

Was war DEIN unangenehmstes Schacherlebnis?

...

Wie spielst DU am liebsten Schach?
...

Was magst DU an DEINEM Schachverein?
...

Worüber kannst DU DICH beim Schach so richtig freuen?

...

Hast DU ein schachliches Vorbild?
...

Welchem Großmeister würdest DU gerne begegnen?

...

Einer DEINER größten (schachlichen) Wünsche?
...

Hast DU ein Motto oder einen Lieblingsspruch?
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